Methode

Wissenschaftlich fundiert. Systemisch gedacht.

Mein Ansatz steht auf zwei Säulen: systemisch-lösungsorientiertem Coaching und der Resilienzforschung. Hier liest du, wie ich arbeite — und warum.

Systemisch denken

Niemand steht allein im Raum.

Wenn etwas stockt, liegt es selten an einer Person. Beziehungen, Rollen, frühere Geschichten und aktuelle Kontexte spielen mit — manchmal sichtbar, oft unter der Oberfläche.

In jeder Sitzung schauen wir deshalb nicht nur auf dich, sondern auf das Umfeld, in dem du dich bewegst: dein Team, deine Familie, deine inneren Stimmen, deine Werte. Die Frage ist nie nur „Was tust du?", sondern auch „In welchem System tust du es — und was hält dieses System aufrecht?".

Systemisches Arbeiten heißt für mich: Komplexität würdigen, ohne sich darin zu verlieren. Den nächsten kleinen Hebel finden, der Bewegung in das Ganze bringt.

Probleme entstehen im System. Lösungen auch.

Grundgedanke systemischer Arbeit
Lösungsorientiert arbeiten

Von dort denken, wo Stärke schon liegt.

Die lösungsorientierte Kurztherapie nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg geht von einer einfachen Beobachtung aus: Niemand hat nur Probleme. Es gibt immer Momente, in denen es besser läuft — und genau diese Momente sind unsere Bausteine.

Anstatt das Problem in immer feinere Stücke zu zerlegen, fragen wir: Was funktioniert schon? Wann ist es leichter? Was machst du dann anders? Und wie können wir mehr davon möglich machen?

Das ist nicht oberflächlich — es ist effizient. Du gehst aus jeder Sitzung mit etwas, das du konkret tun, ausprobieren oder beobachten kannst. Veränderung wird greifbar, nicht abstrakt.

Resilienz

Sechs Faktoren, die trainierbar sind.

Resilienz ist keine Charaktereigenschaft, mit der man geboren wird. Sie ist eine Reihe von Haltungen und Fähigkeiten, die sich gezielt aufbauen lassen.

01

Optimismus

Realistischer Blick nach vorn — nicht naiv positiv, sondern lösungsfähig.

02

Akzeptanz

Anerkennen, was ist, bevor wir verändern, was wir verändern können.

03

Lösungsorientierung

Vom Problem zur Frage: Was wäre stattdessen wünschenswert?

04

Selbstwirksamkeit

Das Vertrauen, dass eigenes Handeln einen Unterschied macht.

05

Verantwortung

Den eigenen Anteil sehen — ohne sich für alles verantwortlich zu fühlen.

06

Netzwerk-Orientierung

Beziehungen pflegen, Unterstützung annehmen, nicht alles allein tragen.

Dein Resilienz-Profil

Ein persönlicher Methodenkoffer.

In den ersten Sitzungen erstellen wir gemeinsam dein persönliches Resilienz-Profil: Wo bist du schon stark, wo gibt es Spielraum, wo darfst du nachschärfen? Das ist kein Test, sondern ein Spiegel.

Aus dem Profil entsteht dein Methodenkoffer — eine kuratierte Auswahl an Werkzeugen, Übungen und Reflexionsfragen, die zu dir und deinem Alltag passen. Nichts von der Stange. Alles, was bleibt, wenn unsere Zusammenarbeit endet.

Wissenschaftlich fundiert

Forschung, nicht Bauchgefühl.

Mein Handwerkszeug stützt sich auf belastbare Forschung: Resilienzpsychologie (u.a. Werner, Ungar, Bonanno), systemische Therapie und Beratung (von Schlippe, Schweitzer), lösungsorientierte Kurztherapie (de Shazer, Berg) sowie Positive Psychologie (Seligman, Fredrickson).

Heißt: Ich kann erklären, warum eine Methode wirkt — und auch sagen, wo ihre Grenzen liegen. Coaching ist keine Behandlung. Wo Therapie das geeignetere Angebot wäre, sage ich dir das offen.

Was du nicht bekommst

Schnelle Antworten von außen.

  • Pauschale Lebenstipps oder Motivationssprüche
  • Esoterische Erklärungsmodelle
  • Eine Diagnose oder eine Heilbehandlung
  • Endlose Sitzungsreihen ohne klares Ziel
  • Bewertung deiner Person, deiner Geschichte oder deiner Entscheidungen
Was du bekommst

Klarheit, Struktur, deine eigenen Antworten.

  • Einen geschützten Raum, in dem du wirklich nachdenken kannst
  • Gute Fragen, die du dir vorher nicht gestellt hast
  • Fundierte Methoden, die zu deinem Thema passen
  • Konkrete nächste Schritte nach jeder Sitzung
  • Einen Methodenkoffer, der bleibt — auch nach unserer Arbeit
Bereit?

Lass uns klären, ob es passt.

15 Minuten online, unverbindlich. Du erzählst, worum es geht — ich sage dir ehrlich, ob ich die Richtige bin.

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