Mein Ansatz steht auf zwei Säulen: systemisch-lösungsorientiertem Coaching und der Resilienzforschung. Hier liest du, wie ich arbeite — und warum.
Wenn etwas stockt, liegt es selten an einer Person. Beziehungen, Rollen, frühere Geschichten und aktuelle Kontexte spielen mit — manchmal sichtbar, oft unter der Oberfläche.
In jeder Sitzung schauen wir deshalb nicht nur auf dich, sondern auf das Umfeld, in dem du dich bewegst: dein Team, deine Familie, deine inneren Stimmen, deine Werte. Die Frage ist nie nur „Was tust du?", sondern auch „In welchem System tust du es — und was hält dieses System aufrecht?".
Systemisches Arbeiten heißt für mich: Komplexität würdigen, ohne sich darin zu verlieren. Den nächsten kleinen Hebel finden, der Bewegung in das Ganze bringt.
Probleme entstehen im System. Lösungen auch.
Die lösungsorientierte Kurztherapie nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg geht von einer einfachen Beobachtung aus: Niemand hat nur Probleme. Es gibt immer Momente, in denen es besser läuft — und genau diese Momente sind unsere Bausteine.
Anstatt das Problem in immer feinere Stücke zu zerlegen, fragen wir: Was funktioniert schon? Wann ist es leichter? Was machst du dann anders? Und wie können wir mehr davon möglich machen?
Das ist nicht oberflächlich — es ist effizient. Du gehst aus jeder Sitzung mit etwas, das du konkret tun, ausprobieren oder beobachten kannst. Veränderung wird greifbar, nicht abstrakt.
Resilienz ist keine Charaktereigenschaft, mit der man geboren wird. Sie ist eine Reihe von Haltungen und Fähigkeiten, die sich gezielt aufbauen lassen.
Realistischer Blick nach vorn — nicht naiv positiv, sondern lösungsfähig.
Anerkennen, was ist, bevor wir verändern, was wir verändern können.
Vom Problem zur Frage: Was wäre stattdessen wünschenswert?
Das Vertrauen, dass eigenes Handeln einen Unterschied macht.
Den eigenen Anteil sehen — ohne sich für alles verantwortlich zu fühlen.
Beziehungen pflegen, Unterstützung annehmen, nicht alles allein tragen.
In den ersten Sitzungen erstellen wir gemeinsam dein persönliches Resilienz-Profil: Wo bist du schon stark, wo gibt es Spielraum, wo darfst du nachschärfen? Das ist kein Test, sondern ein Spiegel.
Aus dem Profil entsteht dein Methodenkoffer — eine kuratierte Auswahl an Werkzeugen, Übungen und Reflexionsfragen, die zu dir und deinem Alltag passen. Nichts von der Stange. Alles, was bleibt, wenn unsere Zusammenarbeit endet.
Mein Handwerkszeug stützt sich auf belastbare Forschung: Resilienzpsychologie (u.a. Werner, Ungar, Bonanno), systemische Therapie und Beratung (von Schlippe, Schweitzer), lösungsorientierte Kurztherapie (de Shazer, Berg) sowie Positive Psychologie (Seligman, Fredrickson).
Heißt: Ich kann erklären, warum eine Methode wirkt — und auch sagen, wo ihre Grenzen liegen. Coaching ist keine Behandlung. Wo Therapie das geeignetere Angebot wäre, sage ich dir das offen.
15 Minuten online, unverbindlich. Du erzählst, worum es geht — ich sage dir ehrlich, ob ich die Richtige bin.
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